Tierärztliche Klinik für Pferde Dr. med. vet. Mark Kaminski
 

Pferdekrankheiten von A-Z
An dieser Stelle haben wir für Sie eine Übersicht der Pferderkrankungen zusammengestellt. Informieren Sie sich über die typischen Pferdekrankheiten.

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Informieren Sie sich über neue Therapieoptionen bei Arthrose



Hier finden Sie aktuelle Infos zu neuen Therapien bei Sehnenverletzungen



Presse
Angstbefund "Fesselträger"



Gynäkologie

Gynäkologie beim Pferd – das bedeutet möglichst effektiv eine Stute tragend zu bekommen.

Hierbei spielt neben der anatomischen Beschaffenheit der Geschlechtsorgane vor allem die möglichst nah am Eisprung durchgeführte Besamung eine wichtige Rolle.

Die Arbeit des Tierarztes beginnt also mit der Feststellung der Zuchttauglichkeit. Tupferproben werden bei uns während der Saison im hauseigenen Labor untersucht, was einen enormen zeitlichen Vorteil bietet, da der Tupfer zeitnah ausgestrichen werden kann und nicht erst 24 Stunden in ein Labor transportiert werden muss.

In regelmäßig durchgeführten Follikelkontrollen (meist alle 48 Stunden) wird der optimale Besamungszeitpunkt für die Frischsamenübertragung ermittelt. Jede Follikelkontrolle erfolgt mittels Ultraschall, da nur so neben der Follikelgröße und –Konsistenz auch der Zustand der Gebärmutter überprüft werden kann. Hierbei kommt es vor allem auf die Ausprägung des Schleimhautödems und der Bildung von freier Flüssigkeit im Gebärmutterlumen an. Kommt es zur Bildung freier Flüssigkeit, ist dies Zeichen einer Entzündung. Die Therapie besteht in der kontrollierten Gebärmutterspülung, da eine befruchtet Eizelle in einem entzündlichen Gebärmuttermilieu nicht überlebensfähig ist.

Nach der Besamung erfolgt die Feststellung der Trächtigkeit im Normalfall um den 16. Tag. Haben die Follikelkontrollen während der Besamung einen Eisprung von zwei Follikeln ergeben, sollte die Trächtigkeitskontrolle eher erfolgen, um eine Zwillingsträchtigkeit möglichst früh zu erkennen und zu therapieren. Eine weitere Trächtigkeitskontrolle um den 45. Tag wird empfohlen, wobei bei einer gesunden Frucht bereits ein schlagendes Herz im Ultraschallbild festgestellt werden kann.

Stuten deren Schamschluss z.B. durch das Einreißen bei vorausgegangenen Geburten nicht mehr  gegeben ist, werden einer kleinen ambulant durchzuführenden Operation (Scheidenplastik) unterzogen. Hierbei wird der Schamschluss wieder hergestellt und so ein Luftziehen der Scheide oder das Eintreten von Kotwasser verhindert.

Neben den Stuten, die eine gute Fruchtbarkeit aufweisen, gibt es auch ältere Stuten, deren Fruchtbarkeit altersgemäß bereits deutlich abgenommen hat oder es durch Entzündungen oder Schwergeburten in der Gebärmutter zu Vernarbungen gekommen ist. Für diese sogenannten „Problemstuten“ bieten wir die Untersuchung der Gebärmutterschleimhaut mittels Uterusbiopsie oder Endoskopie (Hysteroskopie).

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